Startort Zielort km Gehzeit inkl. kurzer Pausen Höhe am Start Höhe am Gipfel Bewertung der Herausforderung
Kraft Ausdauer Exponiertheit
                 
Hohe Köpfe
Kurz vor der Sattel Alpe: Blick auf die eindrucksvollen, dolomitisch wirkenden Felsabbrüche der Hohen Köpfe
Kommentar

 

Tourbeschreibung

Die große Rundwanderung über die Hohenköpfe, den Goppaschrofen und die Gurtisspitze beginnt in Bazora. Man fährt von Frastanz in Richtung Gurtis. Von dort geht es weiter in Richtung Bazora. Kurz bevor der geteerte Weg in einem kleinen Waldstück in einen Schotterweg mündet, steht am linken Wegrand ein Wegweiser. Die auf dieser Internetseite beschriebene Tour sollte nicht mit der kleinen Rundwanderung verwechselt werden, die auf dem Wegweiser ausgeschrieben ist, obwohl man sich zunächst in gleiche Richtung hält (Sattel Alpe). Von der Straße führt der Weg über die Skiabfahrt nach oben. Ausgehend von der Straße erreicht man nach höchstens 5 Minuten einen kleinen Weg, der nach Links ebenerdig in den Wald abzweigt. Leider ist dieser nicht ausgeschildert. Nachdem der Wald durchquert wurde kommt man zu einer weiteren Skiabfahrt. In der Liftschneise geht man bis zur Bergstation. Von hier führt ein Forstweg in Richtung Sattel Alpe (Weg ist ohne nennenswerte Steigung, die Gurtisspitze liegt auf der rechten Seite, in südwestlicher Richtung). Man hält sich auf diesem Weg bei Abzweigungen immer links, bis man zu einem Eisengatter kommt. Ab hier geht es immer rechts weiter. Ab dem Gatter ist die Alpe auch wieder ausgeschildert. Nach kurzer Zeit biegt vom Forstweg ein kleiner Wanderweg nach rechts in den Wald ab. Dieser ist in Richtung Sattelalpe ausgeschildert.
Man passiert die Sattelalpe und folgt weiter der Beschilderung bis zur Galina-Alpe. Von hier ab wird die Orientierung wieder etwas schwieriger, da es so gut wie keine Markierungen und Trittspuren mehr gibt. An der Galina-Alpe weißt lediglich ein Wegweiser die grobe Richtung, in die man sich zunächst halten muss (siehe hierzu die Bilder in der Slideshow).
Auf den Nordgipfel der Hohen Köpfe führt der Wanderweg. Den Südgipfel kann man auch besteigen, jedoch gibt es hier keinen offiziellen Weg.
Das Teilstück zwischen dem Gipfel und dem Spitzwiesle ist das spannenste, aber auch anstrengenste, weil es hier ständig bergauf und bergab geht. Hier liegt auch der Hohe Köpfe Steig, der technisch völlig unproblematisch ist (d.h. es ist keine Kletterei notwendig), jedoch gibt es reichlich ausgesetzte Stellen. An den meisten kritischen Stellen sind Sicherungsseile vorhanden. Schwindelfreiheit und Trittischerheit sind ein muss. Wenn man einen Rucksack dabei hat, dann ist eine Selbstsicherung empfehlenswert, da man den Rücken samt Rucksack etwas abenteuerlich in Richtung Abgrund balancieren muss, um zwischen Felsband und einer überhängenden Felsnase durchzukommen.
Ausgehend vom Spitzwiesle rentiert sich der Abstecher auf den Goppaschrofen auf jeden Fall. Dieser ist einfach und landschaftlich außergewöhnlich schön. Siehe hierzu auch die Beschreibung unter diesem Link. Beim Abstieg rundet ein Abstecher auf die Gurtisspitze die Wanderung ab. Hierzu geht man vom Goppaschrofen wieder zurück zum Spitzwiesle und dann weiter zur Gurtisspitze. Sollte einem dies zu anstrengend sein, dann kann man den Rückweg nach Bazora stark abkürzen, indem man direkt in Richtung Bazora geht.

Erläuterung zur Tourenbewertung:

Die Bewertung der Touren dient lediglich dem Vergleich und richtet sich nicht nach offiziellen Bewertungsnormen. Sie ist feinstufig und damit v.a. hilfreich, wenn man andere Touren dieser Internetseite schon gegangen ist. Die Bewertung ist nach oben offen, da mit Sicherheit noch deutlich anspruchsvollere Touren hinzu kommen werden.