Startort Zielort km Gehzeit inkl. kurzer Pausen Höhe am Start Höhe am Gipfel Bewertung der Herausforderung
Kraft Ausdauer Exponiertheit
                 
Abstieg
Abstieg über die Garsella Alpe.
Kommentar

 

Tourbeschreibung

Die Tagestour beginnt in Amerlügen. Amerlügen erreicht man über die A14 Rheintalautobahn. Von Deutschlad kommend nimmt man kurz nach dem Amberg-Tunnel die Ausfahrt nach Franstanz. In Frastanz hält man sich an der Ampel rechts (Richtung Gurtis). Bald kommt dann der Wegweiser nach Amerlügen. Man kann (und sollte) mit dem Auto bis zum Tal-Parkplatz der Feldkircher Hütte fahren, der in der Nähe der Talstation vom Materiallift der Hütte liegt. Dazu fährt man durch den kompletten Ort durch, kommt an einer verfallenen Holzkirche vorbei und fährt einen geteerten steilen Weg bergauf bis zur Materialseilbahn. Hier biegt man scharf rechts ab und erreicht nach ca. 100m den Parkplatz. Man könnte zwar auch schon in Frastanz parken, jedoch zieht sich der Aufstieg dann sehr lange auf uninteressanten Wegen dahin und die Gesamtstrecke ist dann über 24km.
Ausgehend vom Parkplatz geht man durch den Wald auf dem Pfad zur Feldkircher Hütte. Dieser Pfad ist gleich zu Beginn etwas anstrengend. Ab der Hütte, in der man gut essen kann, geht es jedoch lange eben dahin, so dass man sich erholen kann. Kurz bevor der Gipfelrundweg anfängt, kommt man an der Saroja-Alpe vorbei, die auch "Hinterälpele" genannt wird. Auch hier kann man gut essen (Brotzeitteller). Sollte die Alpe im Herbst schon geschlossen sein, kann man sich meist trotzdem gegen einen fairen Spardosen-Beitrag Getränke aus dem Schuppen nehmen.
Hier beginnt der schöne Teil der Wanderung: Man hält sich kurz nach der Kuhtränke leicht rechts. Zunächst geht es über die Weiden bergauf, bis man an den Rand des steilen Latschenkiefer Hanges unterhalb des Gipfels kommt. Hier muss man sich entscheiden: Entweder man geht den "weiß-blau-weißen"-"Drei Schwestern" Steig weiter, oder man geht über die Garsella Alpe. Ich würde den "Drei Schwestern"-Steig empfehlen, da dieser außergewöhnlich schön ist. Auf dem Steig kommt man an ein paar ausgesetzten Stellen und zwei Leitern vorbei. Es ist also etwas Schwindelfreiheit und Trittsicherheit notwendig. Der Steig ist überall sehr gut gesichert und mit vielen Tritten (Stufen etc.) gut präpariert.
Der Gipfel bietet einen weiten Rundumblick vom Bodensee, über das Alpsteingebirge, andere schweizer Berggiganten (z.B. Tödi), den Galina Kopf, die Hohe Köpfe und über das Rheintal.
Um den Gipfelrundweg komplett zu machen, steigt man über die Garsella Alpe ab. Der Weg führt hier über weite Bergwiesen, die je nach Jahreszeit eine Blütenpracht verschiedenster Bergpflanzen bereit hält (z.B. Krokusse, Enzian etc.)
Angekommen an der Saroja-Alpe geht man den selben Weg zurück zur Feldkircher Hütte, den man gekommen ist. Alternativ kann man auch den "Herrenweg" in Richtung Amerlügen gehen. Dieser zieht sich auf einem sich scheinbar endlos windenden Forstweg durch den Wald. Unten kommt man bei der Talstation der Materialseilbahn der Feldkircher Hütte wieder aus dem Wald.

Erläuterung zur Tourenbewertung:

Die Bewertung der Touren dient lediglich dem Vergleich und richtet sich nicht nach offiziellen Bewertungsnormen. Sie ist feinstufig und damit v.a. hilfreich, wenn man andere Touren dieser Internetseite schon gegangen ist. Die Bewertung ist nach oben offen, da mit Sicherheit noch deutlich anspruchsvollere Touren hinzu kommen werden.