Startort Zielort km Gehzeit inkl. kurzer Pausen Höhenmeter im Aufstieg Höhe am Gipfel Bewertung der Herausforderung
Kraft Ausdauer Exponiertheit
                 
Großes Schneefeld
Tiefes Einsinken durch einen gerade so nicht tragfähigen Harschdeckel macht die Tour zur Tortur
Kommentar

 

Tourbeschreibung
Begehung der Zweitagestour am 06. und 07. Oktober 2008

Anfahrt

Schweiz A13 => A3 bei Sargans => Walensee => Näfels => Netstal => Riedern => Klöntal => komplett am Klöntalersee vorbei fahren, dann links halten (kurz vor dem Ende des befahrbaren Teils der Straße ist Parkmöglichkeiten vorhanden)

Beschreibung

Zunächst geht es über eine kleine geteerte Straße am Nordufer des Baches in Richtung Westen. Über eine kleine Brücke führt dann der Forstweg in den Taleinschnitt. Er zieht sich in Richtung Kaesernalp, Glärnisch Hütte leicht bergauf. Die Kaesernalp (oder auch Chaeserenalp genannt) passiert man. Wenig später geht es über einen Bergweg, der an ausgesetzten Stellen gut gesichert ist, weiter zur Glärnischhütte. Dort übernachteten wir im Winterraum. Wir hatten uns sicherheitshalber einen Schlüssel vom Alpenverein Lindau ausgeliehen, den wir jedoch nicht brauchten, da die Hütte nicht abgesperrt war. Der Winterraum der Hütte ist sehr spartanisch aber gemütlich. Es gab nur einen Topf und keine Teller, so dass wir in einer lustigen Runde alle unsere Nudeln aus einem Topf gegessen hatten.
Der weitere Verlauf der Tour zum Glärnisch Firn ist an einigen Stellen ausgesetzt und ungesichert. Ausrutschen sollte man hier nicht. Der Glärnisch Gletscher ist relativ flach. Es gibt im oberen Bereich aber durchaus Spaltenbereiche, die man auf Schneebrücken überquert. Entsprechendes Sicherungsmaterial sollte man dabei haben. Aufgrund des kurz vor unserem Aufstieg gefallenen Neuschnees, der nur über einen dünnen Harschdeckel verfügte, wurde die Gletscherüberquerung durch ständiges tiefes Einsinken zur Tortur.

Wegpunkte (diese sind ausgeschildert):

  • Start der Wanderung: Wanderparkplatz, kurz nach dem Klöntaler See, 860m ü. M.
  • Über Fortsweg (anfangs geteert) in Richtung Kaesernalp, Glärnisch Hütte
  • Kaesernalp (bzw. Chaeserenalp)
  • Glärnischhütte, 3Std., 10km, 1990m ü.M., hier kann man übernachten
  • Glärnisch Firn
  • Schwander Grat, 2840m ü. M., 5 Stunden und 5km ab Glärnisch Hütte (bei guten Verhältnissen vermutlich deutlich kürzer)
  • ca. 2000 Höhenmeter Abstieg zum Parkplatz (ca. 5 Stunden)